Im Jahre 1989 trafen sich Mitglieder des Vereins und beschlossen die alte Tradition des Theaterspielens in Werdorf wieder aufleben zu lassen. Aus kleinen Anfängen mit zunächst sechs Akteuren fing alles an. Im gleichen Jahr war der Einstieg der Theatergruppe auf dem Heimatabend des Vereins für Heimatgeschichte im FC- Heim mit den Sketchen „Johnny mit der Pappnase“ und „Das Hotelzimmer“.

Es folgten diverse Auftritte bei Geburtstags- und Hochzeitsfeiern. Im März 1991 war ein Auftritt beim Familienabend des MGV Werdorf, ebenso im Herbst beim Tanzabend. Die Theatergruppe stellte sich 1992 unter dem Namen „ Cocktail“ der Öffentlichkeit mit zwei Einaktern: „ Nur nicht gleich die Nerven verlieren“ und „Tonio ist da“ vor.

Das erste große abendfüllende Theaterstück fand 1993 in der TV- Halle statt. Es wurde das Stück „ Die Perle Anna“ aufgeführt. Im Jahre 1994 hieß es wieder: “ Vorhang auf!“ Diesmal wurde die Kriminalkomödie „ Keine Leiche ohne Lilli“ mit großem Erfolg gespielt. Viel Beifall gab es 1995 für die Komödie„ Poppe steigt aus“.

Die Kinder kamen 1996 nicht zu kurz. Mit den neu erstandenen und handgefertigten Kasperlepuppen hieß es „ Tri- Tra- Trullala, der Kasper kommt“. Mit neuer Kulisse auf der Bühne im FC-Heim zeigte die Theatergruppe 1997 die Komödie „Aphrodites Zimmer“. Im Herbst gab es an gleicher Stelle wieder ein Kasperletheater für unsere jüngsten Fans.

Das bis dahin aufwändigste Stück, die Komödie „Immer Ärger mit den Alten“,wurde 1998 vor viermal ausverkauftem Haus wieder im FC-Heim gespielt. Matthias Kühn hatte die schwierige Aufgabe als Maskenbildner übernommen Christoph Abel und Astrid Keul in Hundertjährige zu verwandeln, was ihm auch ausgezeichnet gelang. Im Herbst des gleichen Jahres gab es wieder ein Kasperletheater für die Kinder.

Auch nach 10 Jahren war der Elan der Theatergruppe ungebrochen. So wurde 1999, wie immer nach intensiver Vorbereitung, die Komödie „ Keine Ruhe in der Truhe“ wieder vor ausverkauftem Haus aufgeführt. Die Theatergruppe „Cocktail“ beteiligte sich auch an den Schlossfesten mit Kasperletheater für die Kinder. An den Kirmesumzügen nahm sie ebenfalls mit originellen Kostümen teil.

Auf Initiative der Theatergruppe fand am 2. Sonntag im Dezember 1999 im Schlosshof der erste „Werdorfer Weihnachtsmarkt“ statt. Von den Einnahmen konnte eine Spende von 400,- DM an die Kinderstation der Universitätsklinik Gießen überreicht werden. An diesem Weihnachtsmarkt beteiligen sich ausschließlich Werdorfer Bürger, Institutionen und Vereine.

Ein Jahr später, also 2000, wurde nicht Theater gespielt. Es fand der zweite „Werdorfer „Weihnachtsmarkt“ mit großem Erfolg statt. Große Dinge warfen 2001 ihre Schatten voraus. Im April hieß es wieder: “Vorhang auf!“ Gespielt wurde die Komödie „ Blaues Blut und Erbsensuppe“. Im Herbst spielte die Theatergruppe dann zum ersten mal in der Stadthalle Aßlar. Wie nicht anders zu erwarten - mit großem Erfolg. Im Dezember wurde der dritte „Werdorfer Weihnachtsmarkt“ im Schlosshof durchgeführt. Im darauffolgenden Jahr fand keine Theateraufführung statt, im Dezember aber der vierte „Werdorfer Weihnachtsmarkt“.

Mit dem Stück „ In der Klemme- oder bleiben Sie zum Essen“ im März 2003 trat „Cocktail“ in der TV-Halle in Werdorf und im April in der Stadthalle Aßlar vor jeweils vollem Haus auf. Im Dezember fand der fünfte „Werdorfer „Weihnachtsmarkt“ statt. Im Jahr 2004 wurde das bisher technisch aufwändigste Stück „Wer stapelt am höchsten?“ im Frühjahr in Werdorf und in Aßlar aufgeführt. In Aßlar hat es die Theatergruppe geschafft die Stadthalle komplett mit Zuschauern zu füllen. Am 2. Sonntag im Dezember fand wieder der obligatorische „Etwas-andere-Weihnachtsmarkt“ im Schlosshof statt.

Im Frühjahr 2005 kam die Komödie „Pension von leichter Sitte“ in Werdorf und Aßlar zur Aufführung, und im Dezember fand der siebte „Werdorfer Weihnachtsmarkt“ im Schlosshof statt.

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