Im Jahre 1983 hat der leider schon verstorbene Gerhard Fischer die Wandergruppe ins Leben gerufen. Er stellte die Wanderer unter das Leitwort „ Wie wandern in die Heimat“. Die erste Wanderung wurde im April 1983 durchgeführt. Während der Wanderung wurde auf geschichtliche Begebenheiten der Gegend aufmerksam gemacht und Sehenswürdigkeiten besichtigt. In der Anfangszeit hat Gerhard Fischer die Wanderungen geplant und durchgeführt, später unterstützten ihn dabei Günter Hennig und Richard Keiner. Im Jahre 1987 musste Gerhard Fischer aus gesundheitlichen Gründen diese Tätigkeit aufgeben. Bis zum Jahre 1993 führten die beiden Letztgenannten diese Funktion aus. Danach übernahm Heinz Dörr diese Aufgabe. Unterstützung erfuhren sie u.a. von: Walter Eckhardt, Hermann Weber, Günter Hennig, Richard Keiner, K.H. Gierhardt und Herbert Kunz . Später kamen hinzu: Walter und Gerdrud Gack, die Eheleute Heini Kuhl, Erwin Stamm, Richter und Dieter Koch sowie Norbert Koch.

Nach dem frühen Tod von Heinz Dörr im Jahre 1997 übernahm Walter Michel die Führung der Wandergruppe. Wie seine Vorgänger plante und organisierte er die Mehrtages- sowie die Tageswanderungen der Gruppe und führte die Pressearbeit durch. Seit Gründung der Wandergruppe ist es bisher immer gelungen in jedem Monat eine Wanderung durchzuführen, meist am dritten Sonntag im Monat. Diese Regelung hat sich bis heute gehalten.

Führten die Wanderungen früher zunächst in die engere Heimat, so wurden sie später auf den mittelhessischen Raum ausgedehnt. Gerhard Fischer mit seinem fundierten Wissen informierte über sehenswerte und markante Punkte und Ereignisse in unserer Heimat. Angefangen vom Adlerhorst bei Oberlemp, den Dreiherrensteinen, dem Rennweg, sowie dem Rennofen bei Bermoll, den Gerhard Fischer entdeckte, der hohen Straße, sowie der Poststraße von Wetzlar nach Herborn, den Schauplatz der Schlacht am Klosterwald 1796, Schauplätze von Postkutschenüberfällen, so 1765 in der Hörre, 1822 in der Subach bei Gladenbach, Trompetersloch in der Nähe von Greifenstein, die Ruine der Basilika Theutbirg bei Nauborn und den grauen Stein bei Oberkleen, die Burgen Gleiberg und Vetzberg, die Badenburg, Münzenberg, Löhnberg, Braunfels, Hohensolms, Dillenburg u.a., den Limes mit der Saalburg, das Keltengrab an der Glauburg in der Wetterau, den Dünsberg, die Wilhelmsteine im Schelderwald, Kloster Altenberg und Arnsberg, sowie den Schiffenberg bei Giessen, die Förstersteine im Lemptal und bei Fleisbach, das Frauenkreuz im Krofdorfer Forst, um nur einige zu nennen. Mehrtageswanderungen werden seit 1983 regelmäßig durchgeführt. Zu Anfang wurde an zwei Tagen gewandert, später wurden sie auf fünf Tagen ausgedehnt. Wie schon erwähnt, wurden die ersten Wanderungen in der engeren Heimat durchgeführt. Die An- und Abreise erfolgt meist mit der Bahn, später mit PKW, wobei Fahrgemeinschaften gebildet werden, eine Regelung die sich bis heute erhalten hat. Am Anfang wurden Wanderheime des Westerwaldvereins als Quartier genutzt, so z.B. in Beilstein, Gusternhain und Blasbach, später Hotels bzw. Pensionen. Gewandert wurde im Westerwald, Hinterland, im Marburger Land, dem Vogelsberg und im Odenwald, sowie entlang der Lahn bis zur Mündung bei Lahnstein, das obere Dilltal mit Dillquelle und im Siegerland. Die ersten Wanderung in die Ferne führten nach Ostfriesland und in den Allgäu. Nach der Grenzöffnung der ehemaligen DDR wurde der Rennsteig erwandert. Quartier wurde genommen in einem ehemaligen FDGB-Heim in Neustadt am Rennsteig, der Partnergemeinde von Ehringshausen.

Weitere Wanderungen führten in das Elbsandsteingebirge, wobei auch Dresden und Meißen besucht wurden. Eine weitere Wanderung führte in den Harz und nochmals zum Rennsteig im Bereich Eisenach und Großer Inselberg. Weitere Wanderungen führten in das Hohenloher Land, die Heimat der Erbauerin des Werdorfer Schlosses, der Gräfin Ernestine Sophie von Hohenlohe Schillingsfürst, ferner in das Weserbergland, den Hundsrück, die Rhön, das Bergische Land, in die Eifel und den Schwarzwald.

Als in den Jahren 1988 bis 1991 die Volks- und Raiffeisenbanken Volkswanderungen durchführten, war unsere Wandergruppe mit dabei. Sie war zuständig für die Herrichtung und Markierung der Wanderstrecken von 10 bzw. 20 km im Bereich der Gemarkung Werdorf. Eine Übersichtstafel mit Wanderstrecken wurde am Schlossnebengebäude angebracht. Ende der 80er-Jahre wurden Sternwanderungen von den umliegenden Ortschaften zur Grube Fortuna durchgeführt. Die Wanderungen führten über die alten Bergmannspfade. Von Werdorf aus war unsere Wandergruppe zuständig.

Bis in die fünfziger Jahre sind die Bergleute von Werdorf zur Grube Fortuna zur Arbeit gegangen. Diese Wanderungen führte der leider schon verstorbene Bergbau Ing. Adolf Kimmel. Von ihm erfuhren die Teilnehmer viel über die Geschichte des heimischen Bergbaus. Seit Jahren beteiligt sich die Wandergruppe an den Wanderungen der Volkswandervereine „Gesund wandern für Behinderte“ . Die Wanderungen finden jeweils im Herbst statt. Zielpunkt ist die Volkshalle in Ehringshausen.

Die Geselligkeit kommt bei all diesen Aktivitäten auch nicht zu kurz. Insbesondere bei den Mehrtageswanderungen und dem Jahresabschluss. In geselliger Runde wird viel gesungen, wobei Walter Michel die Wanderfreunde mit seinem Akkordeon begleitet. Auch Sketche und Gedichte werden vorgetragen. Akteure dabei waren u.a. Else Hagner, Annemarie Dörr, Norbert Koch, Herbert Kunz, Traudel und Dieter Koch.

Die Termine der Wanderungen werden im Mitteilungsblatt der Stadt „ Aßlar - Die Woche“ bekannt gegeben. Gäste, auch Nichtmitglieder, sind herzlich willkommen. Wandern Sie mit, denn Wandern macht Spaß!

Neu: Virtueller Rundgang durch das Werdorf Schloss

Virtueller Rundgang

 

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