Das sogenannte Fürstenzimmer liegt im 2. OG des Schlosses. Ursprünglich sollte es ein Biedermeierzimmer werden, aber die jetzt vorhandenen Möbel sind nicht alle im Biedermeierstil. Das Fürstenzimmer ist der größte Raum im ganzen Schloss. Er ist schön möbliert und ausgestattet. Ein alter Kachelofen von 2 m Höhe ist in der rechten Ecke platziert. Eine Anrichte und ein Vitrinenschrank schließen sich an und das Nähtischchen rundet diese Seite ab. Es folgen eine Standuhr sowie das Tafelklavier und in der Ecke des Raumes ist eine Eckvitrine mit einer Büste der preußischen Königin Luise, eine Nachbildung des Berliner Bildhauers Johann Gottfried Schadow (1764 –1850). Der in der Mitte des Raums stehende runde Tisch mit zwei Stühlen und ein Sofa dienen der Zeremonie bei Trauungen. Die beiden Stühle und das Sofa sind mit Goldbrokat überzogen. Dies ist somit kein Biedermeierstil. Vom Eingang her gesehen steht linkerhand ebenfalls ein Vitrinenschrank. An den Fenstern sind Vorhänge angebracht, wie sie zur Biedermeierzeit üblich waren. Unter dem Tisch liegt ein Perserteppich. Damit ist das Fürstenzimmer eigentlich beschrieben.

Mit diesem Zimmer soll der Kontrast zwischen dem bäuerlichen Wohnen in den Nachbarräumen und der gehobenen Lebensart verdeutlicht werden. Alle Möbel, Vorhänge und Exponate sind teilweise auf Vorschläge des Vereins durch das Kuratorium der Stadt Aßlar erworben und bezahlt worden. Möbel aus der Zeit der Erbauerin sind nicht vorhanden. Die Möbelstücke wurden bei Antikhändlern gekauft.
Schon bei der Einrichtung des Fürstenzimmers wurde darüber philosophiert, ob dieser Raum nicht auch als Hochzeitszimmer genutzt werden könnte. Auf Antrag des Vereins und nach verschiedenen Gesprächen mit der Stadt Aßlar wurde das Fürstenzimmer offizielles Trauzimmer der Stadt Aßlar. Anja Kühn und Marcus Habeck-Lopes aus Werdorf waren das erste Brautpaar, das Bürgermeister Roland Esch am 8. Juni 2000 dort traute. Das Trauzimmer wird oft in Anspruch genommen.

Heiraten in einem über 300-jährigen Schloss mit seinem wundervollen Ambiente ist für ein Brautpaar eine einmalige und schöne Angelegenheit. Dafür muss natürlich auch etwas mehr an Gebühren bezahlt werden. Selbst für ein Brautpaar aus Köln war unser Schloss mit Fürstenzimmer der richtige Rahmen für ihre Hochzeit. Jede Hochzeit, die hinter diesen dicken Mauern geschlossen wird, hält länger als die verflixten sieben Jahre.

Verschiedene Male wurde das Fürstenzimmer auch für besondere Anlässe benutzt. So wurden in einer kleinen Feierstunde die Landesehrenbriefe an die Vereinsmitglieder Friedel Abel und Günter Hennig durch Landrat Dr. Karl Ihmels und Bürgermeister Roland Esch im Fürstenzimmer übergeben. Auch Graf Oppersdorf zu Solms Braunfels wurde in diesem Raum durch den Greifenstein-Verein geehrt.

Neu: Virtueller Rundgang durch das Werdorf Schloss

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