SCHLOSSKELLER

Ansprechpartner für die Anmietung des Schlosskellers ist Herr Stefan Weiß. Sie erreichen ihn unter der Rufnummer 06443 8339323, oder per E-Mail an stefannicole2012@gmail.com.

Der Schlosskeller war ursprünglich der Vorratskeller für das Schloss. Jeder Haushalt im Schloss hatte einen abgeteilten Platz. Den Keller konnte man nur über einen Außeneingang vom Schlosshof erreichen. Er war mit Dillpflaster befestigt und hatte nur eine geringe Höhe. Nachdem die Idee geboren war im Schlossbereich zukünftig ein Schlossfest durch die Ortsvereine zu veranstalten, wurde bereits 1981 zum ersten Schlossfest der Keller von den Ortsvereinen ausgebaut. Der Eingang wurde verbreitert und die heutige Eingangstür eingebaut. Von den drei vorhandenen wurden zunächst nur zwei Keller ausgeschachtet und tiefer gelegt, die Wände mit weißer Farbe gestrichen und eine Beleuchtung und eine Heizung installiert. Die Toilettenanlage ist über eine Wendeltreppe im Turm zu erreichen. Der Schlosskeller besteht aus drei sogenannten Tonnengewölben. Der dritte Keller blieb in seiner ursprünglichen Form erhalten. Nach Schließung des Dorfgemeinschaftshauses und dem Umbau zu einem Kindergarten ergab sich für den Schlosskeller eine höhere Belegung und Auslastung. Auf Vorschlag des Vereinsvorstandes wurde der dritte Keller ausgebaut und den beiden anderen Kellern angepasst. Der Boden wurde tiefergelegt und mit Fliesen versehen. Die Heizung wurde durch die Firma Heiztechnik Kubitschek aus Ehringshausen erweitert und eine Zwischentür mit Glasfenstern durch die Schreinerei Ulli Eckhardt aus Werdorf eingebaut. Die Ausschachtungsarbeiten wurden in Gemeinschaftsarbeit von folgenden Ortsvereinen in Eigenleistung ausgeführt:

  1. Männergesangverein 1865 Werdorf
  2. FC Bayern Fan-Club „ Hoinger” Lederhosen“
  3. Freiwillige Feuerwehr Werdorf
  4. Jugendfeuerwehr Werdorf
  5. Burschenschaft „ Kwetsche-Hoingker” Werdorf
  6. Verein für Heimatgeschichte 1980 Werdorf e.V

Für den Abtransport des Aushubs sorgte die Stadt Aßlar mit ihrem Bauhof. Dadurch konnten erhebliche Kosten eingespart werden. Die Betonarbeiten führte die Firma Erwin Kuhlmann aus Werdorf durch. Die Elektroarbeiten erledigte die Firma Karl-Heinz Huttel, Werdorf. Die Verlegung der Fliesen übernahm die Firma Fliesen-Scharf aus Aßlar. Die Firma Schaaf und Sames aus Aßlar übernahm die Reinigungsarbeiten. Nach Abschluss der Arbeiten lud der Verein für Heimatgeschichte alle freiwilligen Helfer als Dankeschön zu einer „Helferfeier“ in den Schlosskeller ein. Heute präsentiert sich der Keller als ein wichtiger kultureller Mittelpunkt. Er wird gerne zu verschiedenen Feiern angenommen, wie Geburtstags-, Verlobungs- und Hochzeitsfeiern. Auch für Polterabende bietet er den passenden Rahmen. Ebenso können Vorträge, Vereinssitzungen oder Mitgliederversammlungen dort veranstaltet werden. Ein solcher Keller muss verwaltet, betreut und Termine müssen abgestimmt werden. Auch die Abrechnung muss gewährleistet sein, denn die Stadt hat die Kosten der Vermietung des Schlosskellers den Dorfgemeinschaftshäusern der Stadt gleichgestellt.

Bisher waren für den Keller verantwortlich:

Inge Förster, Walter und Irene Michel, Karin Schmidt und Anke Fehst.

Das Schloss mit Schlosskeller, die evangelische Kirche und der Dorfplatz sind der Mittelpunkt des Stadtteils Werdorf.