Bei schönen Winterwetter mit Schnee und blauem Himmel, passend zur historischen Wanderung des Vereins für Heimatgeschichte Werdorf, konnte der 1. Vorsitzende Alexander Kleber 50 Wanderer im Schlosshof begrüßen. Die Jahresanfangsfeier ist der Auftakt zu den jährlichen Veranstaltungen des Vereins. Die Wanderung führte entlang der Bahnhofstraße, zum Bahnhof und weiter zur Fischerhütte des Angelvereins Werdorf an deren Fischteich. Hier war eine Marketenderstelle eingerichtet zur Stärkung der Wanderer. Die Ehrenmitglieder Günter Hennig und Erhard Peusch, welche wieder einen „Historischen Schlossgeist“ zur Wanderung veröffentlich hatten, brachten Geschichten und Anekdoten zur Entstehung des Fischteiches. Weiterhin gingen sie auf die Eisenbahngeschichte ein und den Fliegerangriff am 29.Januar 1945 auf einen Personenzug, welcher an der Bahnüberführung Schutz gesucht hatte. Hierbei kamen 16 Menschen ums Leben. Die Wanderung führte dann zum „Katzenkeller“ Dies war ein gemeindeigener Steinbruch von Werdorf. Er wurde 1861 für den Bau der Eisenbahn Köln- Giessen erschlossen. Die Bruchsteine fanden Verwendung für die so genannten Kunstbauten der Bahn, also Brücken etc. auch wurden damit in Werdorf Straßen gebaut. Er wurde 1930 stillgelegt. Woher der Name „Katzenkeller“ kommt, können wir nur vermuten.

Möglich wäre es, das man dort „Katzengold“ gefunden hat. Das heißt Pyrit, das auch als Schwefelkies, Eisenkies, Katzengold, oder Narrengold bekannt ist. Eine andere Möglichkeit wäre, dass es mit den Chatten, einem germanischen Volkstamm, zu tun hat, welcher einmal in unserer Heimat gesiedelt hat und z.B. Katzenfurt seinen Namen gab.  

Vom „Katzenkeller“ führte der Weg zurück zum Schloss.

Im Schlosskeller begrüßte der Vorsitzende Alexander Kleber insgesamt 75 Mitglieder und Freunde des Heimatvereins zu Kaffee und Kuchen. Er ging auf die Vorträge im letzten Jahr ein und stellte die neue Infobroschüre mit den Veranstaltungen in 2017 vor. Dann verteilte der stellvertretende Vorsitzende Birger Hahn einen Fragebogen mit 15 Fragen, welche sich auf die Geschichte von Werdorf bezogen. Die Fragen waren teilweise recht schwierig, aber es hat allen Spaß gemacht. Danach wurde ein sehr schöner Film über das Riesengebirge vorgeführt, welchen Günter Kubitscheck 2015 gedreht hat. Ferner bestand die Möglichkeit, die neue Sonderausstellung über die Lego Modelle von Schloss Werdorf und Schloss Neuschwanstein von Georg Griesheimer im Museum zu besichtigen. Der Abend klang aus mit einem Imbiss mit „Weck, Worscht und Woi“, interessanten Gesprächen und viel Spaß.

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testimonial"Das ist Geschichte zum Anfassen und Erleben. Einfach toll für Jung und Alt."

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Ansprechpartnerin für die Anmietung des Schlosskellers ist Frau Anke Fehst.
Sie erreichen sie unter der Rufnummer 0 64 43 / 36 63.

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