Unsere Ehrenmitglieder Erhard Peusch und Günter Hennig haben in mühevoller, stundenlanger Kleinarbeit Unterlagen und Exponate aus Anlass des 400. Jahrestags des Beginns des Krieges zusammengetragen.

Anhand von Bildtafeln, Büchern und weiteren Exponaten können sich die Besucher bis Ende August zu den Öffnungszeiten des Museums umfassend über die historisch prägende Zeit informieren. Sonderführungen sind möglich. Ansprechpartner sind hier der Ehrenvorsitzende Erhard Peusch, Tel. (06443) 9344 und Museumswart Friedel Abel, Tel. (06443) 3418. In der Sonderausstellung werden nicht nur die generellen Greuel des Krieges behandelt, sondern auch ihre Auswirkungen für unsere Region aufgezeigt.

Der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648 war ein Konflikt um Macht und Hegemonie zwischen den Mächten Europas und zugleich auch ein Religionskrieg. Hier entluden sich die Gegensätze zwischen der Katholischen Liga und der Protestantischen Union innerhalb des Heiligen Römischen Reiches auf deutschem Boden. Als Auslöser des Krieges gilt der Prager Fenstersturz vom 23. Mai 1618, mit dem der Aufstand der protestantischen böhmischen Stände offen ausbrach. Gemeinsam mit ihren jeweiligen Verbündeten trugen die habsburgischen Mächte Österreich und Spanien ihre dynastischen Interessenskonflikte mit Frankreich, den Niederlanden, Dänemark und Schweden aus. Die Feldzüge und Schlachten fanden überwiegend in Deutschland statt. Die Kriegshandlungen selbst, aber auch die durch sie verursachten Hungersnöte und Seuchen entvölkerten ganze Landstriche. Es wird geschätzt, dass sich die Bevölkerung in Deutschland zu dieser Zeit - hier schwanken die Zahlen zwischen 12 und 18 Millionen - auf sechs bis acht Millionen reduziert hat.

Nach den wirtschaftlichen und sozialen Verheerungen benötigten einige vom Krieg betroffenen Gebiete mehr als ein Jahrhundert, um sich von dessen Folgen zu erholen. Wie bekannt, endete der Dreißigjährige Krieg mit dem Westfälischen Frieden in Münster am 24. Oktober 1648.

Auch unsere Heimat wurde von diesem Krieg schwer getroffen. Es fanden bei uns zwar keine großen Schlachten statt, aber es gab immer wieder kleine Scharmützel. Betroffen war die Bevölkerung von den hier lagernden und durchziehenden Heeren. Es gab schlimme Greuel, Vergewaltigungen und Folter auf den Dörfern. Hier machte auch keiner eine Ausnahme; ob Schweden, Spanier, Österreicher oder Deutsche.

Zu diesen Drangsalen kam noch der Ausbruch der Pest hinzu, welche von den Landsknechten eingeschleppt wurde. Durch die Hungersnöte und Seuchen glaubten Viele daran, dass Hexen an dem Unglück Schuld seien. Es brach ein regelrechter Hexenwahn aus, dem zahlreiche Menschen in unserer Heimat zum Opfer fielen.

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testimonial"Das ist Geschichte zum Anfassen und Erleben. Einfach toll für Jung und Alt."

Öffnungszeiten Museum

Das Museum ist jeden 2. und 4. Sonntag im Monat
von 14 -18 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet.
Eintritt frei.

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Kontakt Schlosskeller

Ansprechpartnerin für die Anmietung des Schlosskellers ist Frau Anke Fehst.
Sie erreichen sie unter der Rufnummer 0 64 43 / 36 63.

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